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Southside 2019 – High- und Lowlights

War das mal wieder geil! So sehr man aber auch draufhin gefiebert hat, so schnell war es dann auch schon wieder vorbei. Leider konnte ich aus beruflichen Gründen nicht komplett zum Schluss bleiben und daher mussten meine Festival-Crew und ich nach Flogging Molly die Zelte packen und schon fahren. Aber ich denke das hat alles trotzdem gereicht um mir ein Bild vom Festival zu machen

HIGHlights

Foo Fighters

Meiner Meinung nach Mit Abstand der beste Act des Festivals. Schon direkt zu Beginn als Dave Grohl mit einem gefühlten 10.000 Dezibel Schrei Neuhausen ob Eck aufgeweckt hatte, wusste man was hier einen erwartet. Schon mit den ersten drei Tracks (The Pretender, Learn To Fly und The Sky is a Neighborhood) hat man das Publikum mitgenommen und bis zum Ende auch nicht Fallen gelassen. Mit einer kleinen Queen-Hommage von Schlagzeuger Taylor Hawkins und Bassist Nate Mendel sowie dem Klassiker Blitzkrieg Bop der von Par Smear eingeleitet wurde, konnte man Oldschool Fans sowie auch neue Fans begeistern. Das Ende wurde mit Best Of You eingeleitet und mit Everlong besiegelt. Wer es nicht gesehen hat, hat was verpasst. Die alten „Motherf*cker“ von Foo Fighters haben das Ding sowas von abgerissen.

257ers

Viele Leute sagen immer: „Bei solchen Rock-lastigen Festivals, haben Hip Hop und Techno-Künstler nichts zu suchen“. Dafür finde ich es erstaunlich, dass bei diesen Acts immer ein Haufen an Leuten vor der Bühne mit abgehen. Und die kommen auch nicht umsonst, weil die meisten wissen das die 257ers immer mit bester Laune zeigen wie man ein Festival Publikum zum Ausrasten bekommt. So auch wieder dieses Jahr. Mit einer guten Mischung an alten aber auch neuen Tracks haben Shneezin und Mike mit einer passenden Bühnenshow gezeigt, wie herrlich verrückt aber trotzdem mega geil Deutsch-Rap sein kann.

Papa Roach

Auch wenn ich von dem Konzert nicht viel mitbekommen habe, da ich sehr viel Apfelschorle getrunken habe und mich in mehreren Moshpits befunden habe. Aber genau das ist Festival und das macht Bock! Als ich mir zu Hause das Konzert nochmal angeschaut habe, war ich um so mehr begeistert das Papa Roach echt den Samstag für uns gerettet hatte. Papa Roach hat einen Fan mehr!

ALDI Süd

Es war das erste Mal, dass ich einen großen Supermarkt bei einem Festival erwarten durfte. Ich hatte mich natürlich vorher durch Dokus erkundigt, wie es dort bei diesen Supermärkten abgeht. Aber wie es wirklich abgelaufen ist hat mir die Sprache verschlagen. Keine Endlosen-Schlangen zum Anstehen, immer eine frische Backtheke, alle Produkte IMMER in ausreichender Anzahl, die gewohnten ALDI-Preise und Mitarbeiter die genauso viel Bock aufs Southside hatten, wie die Besucher selbst. Wir haben uns gefragt warum wir überhaupt Sachen zum Essen und Trinken mitgenommen haben, weil dort alles da war was man brauchte.

LOWlights

Konzertgelände

Kommen wir zu den Lowlights… Leider muss man hier beim Konzertgelände anfangen. Als ich vor zwei Jahren auf dem Southside war, war ich vom Konzertgelände begeistert, da dort sehr viel Platz war und die Leute einem sich nicht im Weg rumgelaufen sind. Dieses Jahr war dies genau umgekehrt. Man hat das Gefühl gehabt, das ganze Gelände wurde mit Essens- und Getränkeständen zugekleistert. Es entstanden Nadelöhre die man hätte vermeiden können, wenn man die Stände alle gesammelt in der Mitte angebracht hätte. Wenn man es mal eilig gehabt hatte, von der einen Stage zur anderen zu kommen, hatte man eigentlich so gut wie keine Chance noch einigermaßen pünktlich anzukommen.

Toiletten

Dieses Jahr haben wir das erste Mal „Grüner Wohnen“ ausprobiert und waren soweit auch eigentlich ganz zufrieden. Als wir dann gesehen hatten wie viele Toiletten es gab, waren wir überrascht und dachten, das wäre ein Nachteil des Grüner Wohnen. Aber nein, wie wir im Nachhinein erfahren konnten. waren auch auf den normalen Zeltplätze viel zu wenig Toiletten. Das einzige Positive an der Sache war, dass bis auf den ersten Tag die Toiletten eigentlich sehr sauber und relativ leer waren. Das darf das nächste Mal trotzdem gerne besser und mehr werden.

Reiheneinlass auf Konzertgelände

Das solche Reiheneinlässe auf den Konzertgeländen Sinn machen, darüber braucht man nicht zu streiten. Wenn allerdings gerade überhaupt nichts los ist an den Einlässen und man kurz vor dem Hitzekollaps Sonntags, einfach nur den schnellen Weg zur Wasserstelle sucht, dann kann man erwarten das die Security einem vielleicht doch den Weg freimacht und einen nicht durch die Crowd auf die komplett andere Seite der Reihe.

Die Toten Hosen

Das ist vielleicht ein etwas heikler Part. Mir persönlich hat das Konzert der Toten Hosen überhaupt nicht gefallen. Großartig gefreut auf das Konzert hatte ich mich zwar nicht, allerdings hatte ich darauf gehofft, dass sie mich eines besseren belehren. Stattdessen wurde nur drauf geachtet, dass die Special Effects auf der Videowall dahinter schön aussieht, als sich vielleicht auf die Crowd zu konzentrieren. Alles wirkte etwas lustlos und dahingespielt, ich fand mich nicht abgeholt. Ich war enttäuscht.

Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick bekommen, in unser Fesitvalwochenende. Leider hab nicht großartig Bilder an dem Wochenende gemacht. Der Spaß stand im Vordergrund. Das ist finde ich die Hauptsache und da darf das Smartphone auch mal Smartphone bleiben lassen und man genießt das Wochenende.

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